Theater: „Nr. 187”
17 März à 19 März — 6 mic

Das Soziokulturelle Zentrum Jean-Paul Coste präsentiert Ihnen in Zusammenarbeit mit dem 6MIC die Show „N°187”.
Ab 11 Jahren, Dauer ca. 1 Stunde 15 Minuten, mit Reservierung.
Es handelt sich um eine multidisziplinäre Show, die Hip-Hop-Tanz, zeitgenössischen Tanz, Theater, Rap und Video miteinander verbindet und frei von Lion Feuchtwangers Werk „Der Teufel in Frankreich” inspiriert ist.
„N°187” wurde im Rahmen des UNESCO-Lehrstuhls „Bürgerbildung, Humanwissenschaften und Konvergenz der Erinnerungen” als „Bürgerprojekt” ausgezeichnet.
Diese Show ist für 2026 im 6MIC im Rahmen der Woche der Bildung und Aktionen gegen Rassismus und Antisemitismus mit drei Vorstellungen geplant:
– 1 Vorstellung am Dienstag, 17. März 2026, um 14:30 Uhr
– 1 Vorstellung am Mittwoch, 18. März 2026, um 14:30 Uhr
– 1 Vorstellung am Donnerstag, 19. März 2026, um 14:30 Uhr (ausverkauft)
Einheitlicher Preis: 5 € pro Person
Adresse des 6MIC: 160 rue Pascal Duverger, 13090 Aix-en-Provence
Reservierungen können über den folgenden Link beim Ticketverkauf des 6MIC vorgenommen werden: https://web.digitick.com/n-187-theatre-css5-6mic-pg51-ei1092851.html
Verpassen Sie nicht die Ausgabe 2026 der Show N°187 und reservieren Sie schnell Ihre Plätze!
„Die Kreation „Numéro 187“ ist ein „kulturelles Instrument für Bürger“, das sich aktiv für den „Kampf gegen Diskriminierung“ einsetzt. Gemeinsam mit unseren Partnern möchten wir ein Werk schaffen, das auf die Gefahren extremistischer Auswüchse, zunehmenden Hasses und Rassismus aufmerksam macht und das Bewusstsein dafür schärft“ (B. Lay).
Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der Vorstellung:
„Wir befinden uns in einer nahen oder fernen Zukunft…
Eine autokratische und totalitäre Macht hat sich durch Wahlen etabliert, getragen vom Populismus und unserer sukzessiven Hingabe an finstere Absichten. Der Hass auf den Anderen. Die Entmenschlichung der Wesen. Die Eliminierung durch Selektion. Die Schaffung und Ausbeutung der Überflüssigen. Der Mensch muss seiner Menschlichkeit beraubt werden, um ihn zu einem effizienten Überflüssigen zu machen, zu einer Individualität ohne Identität, undefiniert, nützlich und notwendig für Produktion und Konsum. Das Lager Les Milles, das zu einem Ort der Erinnerung geworden ist, wird wiedereröffnet und für die Internierung, Quarantäne und Heilung der „Unnützen”, „Kranken” und „Abweichler” genutzt. Hier finden sich freidenkende Künstler unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Hintergründen wieder. Wie andere vor ihnen werden sie auch hier die Kunst als Mittel des Widerstands und der Menschlichkeit bekräftigen. So wie es vor ihnen die „Internierten” von 1940 taten, Opfer der administrativen Trägheit, der Gleichgültigkeit, des Teufels in Frankreich.
Wie man dorthin kommt:
Organisiert vom:
Centre Franco-Allemand de Provence
+33 (0)4 42 21 29 12
info@cfaprovence.com