Archiv Frühjahr-Sommer 2020

Archiv Frühjahr-Sommer 2020

2. Juli 18.30: Podiumsdiskussion (Online): "Le rebond de l'Europe face à la crise du Covid: une nouvelle dynamique pour le Green Deal?"

Mit

Jens Althoff, Büroleiter, Heinrch Böll Stiftung, Paris

Audrey Mathieu, Kommissarische Teamleiterin Deutsche und Europäische Klimapolitik, Germanwatsch

Moderatorin: Charlotte Noblet, Journalistin

Im Dezember 2019 stellte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, den European Green Deal vor, ein ebenso ehrgeiziges wie notwendiges Großprojekt, um bis 2050 die Klimaneutralität in Europa zu erreichen. Die Covid-19-Krise hat die Zerbrechlichkeit unserer Gesellschaften und Volkswirtschaften offenbart. Kann dieses Bewusstsein den Grundstein für eine neue Dynamik des Grünen Pakts für Europa legen? Können die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Antworten Europas und der Mitgliedstaaten auf die Krise zum Erfolg eines europäischen ökologischen Übergangs beitragen?

 

Aktuelle Veranstaltungen

25. Juni 18.30-20.00: Vortrag online: "Piloter dans la tempête: défis et enjeux de la présidence allemande du Conseil Européen"

Mit Claire Demesmay, Verantwortliche für die deutsch-französische Beziehungen, Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik

Die deutsche Präsidentschaft des Europäischen Rates beginnt am 1. Juli 2020 für einen Zeitraum von sechs Monaten. Wie haben sich die Ziele dieser Präsidentschaft angesichts der Gesundheitskrise verändert? Claire Demesmay, Direktorin des deutsch-französischen Programms der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, stellt wie keine andere die Prioritäten und Herausforderungen einer Politik dar.

 

Aktuelle Veranstaltungen

21. Juni um 19.00: Konzert Online: Torsten Goods

Deutsch Französisches Freundschafts Trio
    Torsten Goods - Gitarre, Gesang
    Jan Miserre - Klavier
    Sylvain Fournet-Fayas - Kontrabass

    Torsten Goods, selbst halb Ire halb Deutscher, ist einer von Deutschlands top Jazz Gitarristen und Jazzpop/Rnb Sängern, deutscher GEMA Musikautorenpreisträger und 2-facher Echo Jazz nominierter, mit 6 Solo Alben, 4 davon beim renommierten Jazzlabel ACT. Er zählt mit unzähligen Tourneen durch Deutschland, Russland, China, Europa mit seiner eigenen Band zu den festen Grössen dieses Landes.

In diesem speziellen und neuen Projekt, trifft er auf seinen 20 Jahre langen musikalischen Partner Jan Miserre, Deutscher mit Hugenotten Wurzeln, ein erfolgreicher Filmmusik Komponist und jazz Pianist, z.B. bei Till Brönner und den jungen Franzosen Sylvain Fournet-Fayas, der in Berlin lebt. Gemeinsam spielen sie, in Zeiten von geschlossenen Clubs und abgesagten Konzerten, für Euch ein live stream Konzertaus aus dem Studio von Jan Miserre. Im Programm befinden sich Torstens Goods Songs und ein paar Überraschungen.

Aktuelle Veranstaltungen

25 Juni 19.30: Vortrag (auf Deutsch online): Adrian Lobe: "Der Code der Macht: Wer beherrscht den digitalen Raum?" (vhs. wissen live)

ONLINE-VORTRAG

Donnerstag 25. Juni 19.30-21.00

 

Vom utopischen Gründergeist der frühen Entwicklungsjahre des Internets – als Ort des freien Wissens und der Unabhängigkeit - ist nicht mehr viel übrig. Regierungen zensieren das Netz und errichten elektronische Sperrzäune, Geheimdienste saugen gemeinsam mit Tech-Giganten private Nutzerdaten ab, Troll-Fabriken verbreiten Fake-News und torpedieren ganze Wahlkämpfe. Das Internet, so der bittere Befund, ist kaputt. Und niemand hat eine Strategie, wie man es reparieren kann. Viel schlimmer: Mit Sensoren, Kameras und Mikrofonen bauen wir unser eigenes Datengefängnis, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Tech-Konzerne wie Apple, Amazon und Google ließen Vertragsarbeiter reihenweise Audio-Mitschnitte ihrer Nutzer auswerten: Patientengespräche, Drogengeschäfte, Sex - minutiös wurde das Leben der Anderen protokolliert. Ist es mit der Privatsphäre endgültig vorbei?

Der Journalist und Buchautor Adrian Lobe analysiert in seinem Vortrag diese tektonischen Machtverschiebungen in der digitalen Gesellschaft, er erklärt die Fallstricke smarter Gadgets, die nicht die digitalen Diener sind, als die sie vermarktet werden, und er zeigt Lösungen auf, wie man sich aus dem Klammergriff der Datenkraken befreien kann.

Adrian Lobe studierte in Tübingen, Paris und Heidelberg Politik- und Rechtswissenschaft und arbeitet für verschiedene Zeitungen im deutschsprachigen Raum. 2016 wurde er mit dem Preis des Forschungsnetzwerks Surveillance Studies ausgezeichnet, 2017 erhielt er den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz.

Sprache: Deutsch

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live SPEZIAL.

 

Das Centre Franco-Allemand de Provence ist Partner dieses Projekts. Sie können sich per Mail an info@cfaprovence.com für die virtuelle Teilnahme an einem Vortrag im Rahmen von vhs.wissen live anmelden. Sobald Sie registriert sind, erhalten Sie von uns den Zugang zu den Veranstaltungslinks, mit dem Sie das Angebot live verfolgen können. Alles was Sie dafür benötigen, ist ein Rechner mit Internetanschluss.

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2. Juni 19.30: Vortrag (auf Deutsch Online): Frank Trentmann: "Konsum im Zeichen des Coronavirus: Historische Einblicke und Ausblick auf die Zukunft" (vhs.wissen live)

ONLINE-VORTRAG

Dienstag 2. Juni 19.30-21.00

Foto: Dr Frank Trentman (C) Jochen Braun

Was wir konsumieren ist zu einem bestimmenden Aspekt des modernen Lebens geworden. Wir definieren uns über unseren Besitz, und der immer üppigere Lebensstil hat enorme Folgen für die Erde. Wie kam es dazu, dass wir heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert? Wie wird sich die Coronakrise auf unseren Konsum auswirken?

Frank Trentmann, Historiker am Birkbeck College der Universität London, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss, Klimawandel und Turbokapitalismus. Im Vortrag und der danach folgenden Diskussion werden konventionelle Sichtweisen von Shopping hinterfragt und der Blick auf die Rolle des Staates und die der Zivilgesellschaft für den Aufstieg der Konsumenten und unsere heutigen Lebensweisen gerichtet. Eine Geschichte des Konsums liefert einen unverzichtbaren Beitrag zu den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Frank Trentmann ist Professor für Geschichte am Birkbeck College der Universität London. Er studierte und promovierte an der Harvard University und lehrte anschließend in Princeton. 2017 erhielt er von der Alexander von Humboldt-Stiftung den Humboldt-Forschungspreis.

Sprache: Deutsch

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live SPEZIAL.

 

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8 mai 16.00: Vortrag Online (auf Französisch): "Überlegungen zur Frage des Antisemitismus"

ONLINE-VORTRAG

Freitag 8. Mai 16.00-17.00

Foto: Delphine Horvilleur (C) JF Paga Grasset

Wo liegen die Ursprünge antisemitischen Denkens? Was heißt es, jüdisch zu sein, ohne den definierenden Blick des Antisemiten? Und wie hängen Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit zusammen?

Über diese Fragen diskutiert die Journalistin Géraldine Schwarz mit Delphine Horviller. Delphine Horvilleur ist eine von drei Rabbinerinnen Frankreichs und eine der einflussreichsten Stimmen des liberalen Judentums in Europa. 2020 erschien bei Hanser der Essay „Überlegungen zur Frage des Antisemitismus“, in dem sie die fatalen Parallelen von Antisemitismus, Faschismus und Misogynie beleuchtet. Dabei spannt sie den Bogen von religiösen Texten bis hin zur politischen Gegenwart. Ihr Buch eröffnet uns eine neue Perspektive auf eine alte Frage, die sich in unserer Gegenwart erneut mit großer Dringlichkeit stellt.

Delphine Horvilleur, geboren 1974 in Nancy, ist Rabbinerin und die Leitfigur der Liberalen Jüdischen Bewegung Frankreichs (MJLF). Sie ist Herausgeberin der Zeitschrift Tenou’a und Autorin mehrerer Bücher zum Thema Weiblichkeit und Judentum. Überlegungen zur Frage des Antisemitismus ist ihr erstes Buch in deutscher Übersetzung.

Géraldine Schwarz, geboren 1974 in Straßburg, ist eine deutsch-französische Journalistin, Autorin und Dokumentarfilmerin. Sie lebt in Berlin. Als langjährige Deutschlandkorrespondentin der Agence France-Presse (afp) publiziert sie in verschiedenen internationalen Medien. Ihr Roman Die Gedächtnislosen – Erinnerungen einer Europäerin (Secession, 2018) wurde mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet.

Sprache: Französisch

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live SPEZIAL.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Goethe-Institut Paris statt.

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Was wäre, wenn Du von zu Hause Abenteuer erleben könntest? Mit unserer Deutschen Lesestunde für Kinder und Jugendliche bieten wir literarische Abenteuer aller Art, von der Schatzsuche bis zu Hexen- und Märchenerzählungen. Wir lesen deutsche Klassiker von Andreas Steinhöffel oder Stefan Wolf, aber auch andere Autoren, die deutschsprachige Kinder lieben, wie Astrid Lindgren oder Enid Blyton. Es ist also für jeden etwas dabei! Am 14. März findet die Lesung zu Das doppelte Lottchen von Erich Kästner statt.

Das doppelte Lottchen von Erich Kästner :

Die zwei Mädchen Lotte und Luise begegnen sich zufällig in einem Ferienheim in Seebühl. Der Schock nach der ersten Begegnung ist groß: die Achtjährigen gleichen einander wie ein Ei dem anderen! Schnell wird klar, dass die beiden Zwillinge sein müssen. Offenbar sind sie nach ihrer Geburt getrennt worden und als Einzelkind bei jeweils einem Elternteil aufgewachsen. Gemeinsam schmieden sie einen Plan : Nach den Ferien wollen sie Rollen tauschen. Lotte fährt anstatt zu ihrer Mutter zu ihrem bis dahin unbekannten Vater nach Wien und Luise zu ihrer totgeglaubten Mutter nach München. Somit beginnt ein grandioses Schauspiel mit einigen Überraschungen…

Das Team des Heidelberger Hauses liest Kinderbücher online. Der Zugangslink wird Ihnen nach Ihrer Anmeldung per E-Mail an ecologie@maison-de-heidelberg.org, geschickt.

 

Kein Ende der Gewalt? Wie kann eine Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen?

ONLINE-VORTRAG

Dienstag, 28 April 2020 · 19:30–21:00 Uhr

Wie kann eine Friedensethik im 21. Jahrhundert aussehen?

In der Friedensethik vollzog sich in den vergangenen Jahrzehnten ein Paradigmenwechsel: Im Mittelpunkt steht nicht mehr die Frage, unter welchen Bedingungen die Anwendung militärischer Gewalt gerechtfertigt sein kann, sondern welche Wege zum Frieden führen. Der Vortrag analysiert die Kriegserfahrungen und Friedenshoffnungen der Menschen von der Antike bis zur Gegenwart. Er verfolgt die Entwicklung der Lehre vom gerechten Krieg und skizziert die Herausforderungen einer Friedensethik für das 21. Jahrhundert. Dabei zeigen sich auch im Konzept des gerechten Friedens Spannungen und Widersprüche. Das Ziel der angestrebten Gewaltfreiheit gerät mit der Schutzverantwortung für Menschen in Not in Konflikt. Der Vortrag analysiert dieses ethische Dilemma und zeigt konstruktive Wege zu seiner Überwindung.

Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff zählt zu den führenden katholischen Theologen. Er ist Professor für Moraltheologie an der Universität Freiburg und ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und des Deutschen Ethikrates.

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Vom 8. April bis zum zum 10. Mai 2020 | Ausstellung - Fernand Pouillon, de Marseille à Alger. Photographies de Léo Fabrizio

Donnerstag, den 9. April, bis  Sonntag, den 10. Mai
Centre Photographique de Marseille
2 Rue VincentLeblanc
13002 Marseille

Das Centre Photographique ist von Mittwoch bis Samstag von 14 Uhr bis 19 Uhr geöffnet.

 

Ausstellung

Fernand Pouillon, de Marseille à Alger.
Photographies de Leo Fabrizio

 

Zyklus: "Architektur: Herausforderungen und Ansichten von heute" : Die menschliche Dimension der Architektur - Das Beispiel des Mittelmeerraums

 

Der Schweizer Fotograf Leo Fabrizio arbeitet seit mehreren Jahren an den Werken des französischen Architekten Fernand Pouillon (1912-1986). In Algerien, vor und nach der Unabhängigkeit des größten Landes Afrikas, realisierte er zahlreiche Projekte, vor allem Städte und Touristenkomplexe.

 

Fernand Pouillon genießt in Marseille eine gewisse Anerkennung für die Qualität seiner Leistungen im Vieux Port oder dem Ensemble de la Tourette . Aber die Unermesslichkeit seiner Arbeit und die Entschlossenheit seines Engagements bleiben unbekannt.

 

Auf Einladung des Schweizerischen Generalkonsulats in Marseille präsentiert der Fotograf Leo Fabrizio mit Fotografien und Archivdokumenten das Gesicht dieser vielfältigen Architektur, die sich mehr um das Glück der zukünftigen Bewohner als um die Herstellung von Prestigewerken kümmert.

In seinen Mémoires d'un architecte schrieb Fernand Pouillon zu diesem Thema: "Seit langem habe ich mein Leben als Bauherr auf die soziale Rolle der Architektur ausgerichtet: vor allem auf den Bau von Städten zur Verbesserung der menschlichen Lebensumstände, um Komfort und Schönheit in die Reichweite aller zu bringen. Diese Entschlossenheit und dieses Engagement werden ihn dazu bringen, den größten von Menschenhand geschaffenen Komplex des 20. Jahrhunderts.”

 

Aus diesem ebenso unverhältnismäßigen wie schlecht dokumentierten Untersuchungsfeld hat der Fotograf aus einem Korpus von mehr als siebenhundert Negativen, die in der technischen Kammer aufgenommen wurden, eine noch nie dagewesene Ikonographie der Errungenschaften des Architekten extrahiert. Sie gibt uns eine Vorstellung vom Ausmaß dieser nachhaltigen Architektur vor ihrer Zeit sowie von den Klimabedingungen, die sie hervorgebracht hat. Es zeigt, dass dieser Mann aus dem Süden sich von einer Architektur und einer Kultur inspirieren lassen hat, die der des Mittelmeerraums ähnlich ist, und dass er nie aufhören wird, Verbindungen zwischen den Gemeinschaften zu knüpfen. Darüber hinaus wird er in Algerien, vor und nach der Unabhängigkeit, einen großen Teil seines Korpus durchführen.

 

Der Fotograf Leo Fabrizio bietet aus diesem Hauptwerk, das wenig vertreten ist, ein umfangreiches Repertoire an.

 

4. April 2020 | Workshop für Kinder - Osterfrühstück

ABGESAGT
Samstag, den 4. April, um 11h00

Centre Franco-Allemand de Provence
19, rue du Cancel – Aix-en-Provence

 

Workshop für Kinder

 Osterfrühstück

 

Wir laden alle Kinder (und Eltern) ein, ein Osterfrühstück gemeinsam zu teilen und zu genießen. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, um gemeinsam über Osterbräuche in Deutschland zu sprechen, Osterbasteleien" zu machen und vor allem Eier zu dekorieren und Spiele zu spielen.

2. April | Podiumsdiskussion - Literaturnobelpreis: Ein Abend rund um Peter Handke und Olga Tokarczuk

ABGESAGT
Donnerstag 2. April ab 18h00

Auditorium
Bibliothèque Méjanes – 8-10, rue des Allumettes
Aix-en-Provence

 

Podiumsdiskussion 

Literaturnobelpreis: Ein Abend rund um Peter Handke und Olga Tokarczuk

 

 

Im Jahr 2019 wurden zwei Nobelpreise vergeben. Rückwirkend erhielt die polnische Autorin Olga Tokarczuk den Nobelpreis für 2018. Der Preisträger für das Jahr 2019 ist der österreichische Autor Peter Handke – eine Entscheidung, die aufgrund der Äußerungen Handkes zu Serbien, Milošević und den Jugoslawienkriegen umstritten ist. Der Abend bietet die Gelegenheit, beide Autoren besser kennenzulernen. Dabei werden aber eben auch die problematischen Aspekte der Auszeichnung Handkes zentral sein.

Redner :
Tekla Karwat-Seko (Leser, AMU)
Mireille Calle-Gruber (Professorin, Sorbonne Nouvelle)
Thierry Roche (Professor, AMU)
Moderation: Marie Hermann

 

 

 

19. März 2020 | Vortrag - Hans Hartung, abstrakte Malerei ständig erneuert

Donnerstag 19. März ab 18h00
Les Amis de la Fondation Vasarely
1, avenue Marcel Pagnol
Jas de Bouffan
13090 Aix-en-Provence

 

Vortrag

Hans Hartung, abstrakte Malerei stetig erneuert

 

Von Agnès Ghenassia, Professorin für Bildende Kunst und Dozentin für moderne und zeitgenössische Kunst

In Anlehnung an die Ausstellung im Musée d'art moderne de la Ville de Paris, Hans Hartung: "La fabrique du geste" und als Auftakt zu einem Besuch der Hartung Bergman Stiftung in Antibes im kommenden Juni wird Agnès Ghenassia mehr über diesen Künstler und sein Werk erzählen.

Live aus der Pinakothek der Moderne - Hauptkonservatorin stellt Werk von Andy Warhol vor

ONLINE-VORTRAG

Dienstag, 21. April 2020 · 16:00–17:00 Uhr

Die Corona-Krise gibt Anlass zur Betrachtung des Bildes „Aids/Jeep/Bicycle“ von Andy Warhol aus der Sammlung der Pinakothek der Moderne. Corinna Thierolf, Leiterin der Sammlung „Kunst ab 1945“ in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen, stellt das 1985/86 entstandene Gemälde vor. Das Werk ist Zeugnis von Warhols Auseinandersetzung mit der Aids-Pandemie, die Mitte der 1980er Jahre existentielle Erschütterungen und Verluste in der Gesellschaft ausgelöst hat und vielfach als „apokalyptischer Reiter“ beschrieben wurde.

Corinna Thierolf Ist Hauptkonservatorin in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen in München und kuratierte als Referentin für Kunst ab 1945 zahlreiche Ausstellungen in der Pinakothek der Moderne, darunter zum Werk von Joseph Beuys, Dan Flavin, Arnulf Rainer, John Chamberlain. Als Autorin und Herausgeberin von Publikationen widmete sie sich der nordamerikanischen Kunst und dem Schaffen von John Cage, Willem de Kooning, Walter de Maria, Dan Flavin, Jörg Immendorff, Anselm Kiefer, Wolfgang Laib, Sigmar Polke, Arnulf Rainer, Fred Sandback, Fabienne Verdier und Jerry Zeniuk. 2018 erschien die Veröffentlichung ihrer Gespräche mit Heiner Friedrich, einflussreicher Galerist sowie Begründer der New Yorker Dia Art Foundation und der Stiftung DASMAXIMUM in Traunreut.

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Manuela Lenzen : Künstliche Intelligenz. Fakten - Chancen - Risiken? (vhs.wissen live)

ONLINE-VORTRAG

Mittwoch, 22. April 2020 · 19:30–21:00 Uhr

Künstliche Intelligenz ist nicht länger nur eine akademische Disziplin. Seit Produkte der KI-Forschung marktfähig geworden sind, seit Computer immer leistungsfähiger werden und immer größere Mengen an Daten zur Verfügung stehen, beginnen "intelligent" genannten Algorithmen immer mehr Bereiche unseres Lebens zu verändern.

Nie zuvor haben so viele Menschen zu Künstlicher Intelligenz geforscht, nie zuvor wurde so viel Geld in ihre Entwicklung investiert: nicht mehr nur von Universitäten und dem Militär, sondern auch von Unternehmen. Und wir sind hin- und hergerissen zwischen Verheißungen, die von autonomen Fahrzeugen über Roboterbutler bis zur individualisierten Medizin reichen, und Schreckszenarien von Manipulationen und Fakes über den Überwachungsstaat bis zur Machtübernahme der Maschinen.

Der Vortrag versucht zuerst zu klären, warum diese Technologie uns zugleich so verwirrt und so fasziniert. Er skizziert die Geschichte der KI, die Versuche, das Unternehmen zu definieren, und die drei wichtigsten Ziele: die Suche nach intelligenten Lösungen für konkrete Probleme, etwa Übersetzungssystemen; den Versuch, durch Nachbauen intelligentes Verhalten von Tieren und Menschen besser zu verstehen; und das besonders ambitionierte Projekt, eine allgemeine künstliche Intelligenz, auch Human Level Intelligence oder Starke KI genannt, zu schaffen.

Der Vortrag skizziert die "klassische" Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen, insbesondere das Deep Learning, dem wir den aktuellen Boom der KI verdanken, samt seinen Vor- und Nachteilen. Schließlich wird es um neuere Projekte gehen, in denen sich Forscher für die Weiterentwicklung der KI wieder stärker am Menschen, d.h. an Erkenntnissen der Neuro- und Kognitionswissenschaften über das Funktionieren der menschlichen Intelligenz, orientieren.

Manuela Lenzen hat an der Universität Bielefeld in Philosophie promoviert und schreibt als freie Wissenschaftsjournalistin und Sachbuchautorin vor allem Themen aus den Bereichen Kognitionsforschung und Künstliche Intelligenz. Sie ist zudem in Teilzeit wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld. 2018 erschien ihr Buch "Künstliche Intelligenz. Was sie kann und was uns erwartet" (C.H. Beck Verlag).

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Das große Nein: Eigendynamik und Tragik des gesellschaftlichen Protests

ONLINE-VORTRAG

Dienstag, 14. April 2020 · 19:30–21:00 Uhr

Klimaproteste, Gelbwesten, PEGIDA, Occupy, Hongkong, Arabellion - die Anlässe sind vielfältig, die Inhalte unterschiedlich, und doch ist all diesen Protestbewegungen eines gemein: ihre formale Ähnlichkeit. Protest wird dann wahrscheinlich, wenn Interessen, Geltungsansprüche und Kritik an sich selbst erleben, dass sie sich in den eingefahrenen Routinen einer trägen Gesellschaft nicht durchsetzen können. Einerseits wird Protest damit zum Demokratiegenerator, versucht andererseits aber jener Vetospieler zu sein, den moderne Gesellschaftsstrukturen nicht zulassen. Die Grenzen, an die der Protest hierdurch stößt, initiieren eine merkwürdige Steigerungslogik und münden in einer strukturell tragischen Konstellation: In den Mühlsteinen der Gesellschaft, die es schafft, alle Opposition zu integrieren, verpufft der Protest. Der Herausgeber des Kursbuchs erklärt, wie aus Kritik Protest wird, wie er eingebettet ist in die Kommunikationslogik unserer Zeit, wie sich seine Eigendynamik entfaltet und worin genau die Tragik des Protests besteht.

Der Herausgeber des Kursbuchs und Professor für Soziologie an der LMU München erklärt, wie aus Kritik Protest wird, wie er eingebettet ist in die Kommunikationslogik unserer Zeit, wie sich seine Eigendynamik entfaltet und worin genau die Tragik des Protests besteht.

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Dita Zipfel liest aus "Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte" (ab 12 Jahren)

ONLINE-VORTRAG

Mittwoch, 1. April 2020 · 16:30–17:30 Uhr

Jugendbuchlesung

Lucie glaubt an einen Jackpot, als sie auf einen Aushang stößt, auf dem ein völlig überbezahlter Gassigeh-Job angeboten wird. Wie sich herausstellt, ist der Hund allerdings lange tot und der Zettel das Täuschungsmanöver eines wahrscheinlich verrückten Alten, der einen Ghostwriter für sein schräges Kochbuch sucht. Natürlich glaubt Lucie kein Wort, als er von den streng geheimen Zutaten wie Drachenherzen (die große Ähnlichkeit mit Tomaten haben) oder Werwolfspucke (die verdächtig nach Honig aussieht) faselt. Trotzdem kocht sie das eine oder andere Rezept nach, den Liebestrank zum Beispiel. Nicht dass sie wirklich auf Marvin steht – das tun ja sonst schon alle –, aber man kann's ja mal ausprobieren.

Dita Zipfel, für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert, stürmt mir einer übersprudelnd frechen und herrlich offenen Stimme das Jugendbuch und erzählt von einer unerschrockenen Heldin und dem Mut, anders zu sein. Das Publikum  wird eingeladen, in die Welt von Lucie einzutauchen, sich umzuschauen und  zu spüren, dass wer nicht verrückt ist, nicht normal ist.  Im Anschluss können Fragen per Chat gestellt werden.

Dita Zipfel wurde 1981 im Norden geboren, kurz darauf in den Süden verfrachtet, um von dort wieder in den Norden aufzubrechen. Jetzt lebt sie mit ihrer Familie und unzähligen Ideen im Süden Frankreichs im kleinsten Schloss und im Norden Deutschlands in der größten Besenkammer der Welt. In der Schule hat sie sich überwiegend gelangweilt und sich deshalb lieber selbst im Kino ihres Großvaters erzogen. Sie hat Pommes auf Sylt verkauft, Popcorn im Kino, Schuhe in Berlin, Gemüse in Hamburg. Dann hat sie Kühe auf Mallorca gemolken, bevor sie Lehrerin in Nordfriesland wurde. Heute schreibt sie Bilderbücher, Theaterstücke, Drehbücher und mit Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (2019) ihr Jugendbuchdebüt, das den Hamburger Förderpreis für Literatur gewonnen hat und,  für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2020 nominiert ist.

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Sport – eine kulturwissenschaftliche Betrachtung aus nicht nur männlicher Perspektive

ONLINE-VORTRAG

Mittwoch, 1. April 2020 · 19:30–21:00 Uhr

Worin besteht die Faszination des Sports? Ist es die extreme körperliche Leistung, der spannenden Wettbewerb oder gar die Sehnsucht nach Schönheit und Vollendung, die uns zu Bewunderern von Ausnahmesportlern macht? Ist das Sport-Sehen vielleicht sogar eine Sucht?

Hans Ulrich Gumbrecht erhielt mit 26 Jahren eine Professur an der Universität Siegen. Seit 1989 ist er Professor für Literaturwissenschaften an der Universität Stanford. Seine Werke wurden in 20 Sprachen übersetzt.

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Kontakt:

Tel | E-mail
+33 (0)4 42 21 29 12 info@cfaprovence.com
Adresse
19, rue du Cancel 13100 Aix-en-Provence
Öffnungszeiten
Montag - Freitag: 10:00-12:00 Uhr | 14:30-17:30 Uhr