Atelier du vendredi

Das Freitagsatelier - Teebeutel-Sterne

Im Winter schmeckt der Tee doch am besten. Davon kann man bei niedrigen Temperaturen doch gar nicht genug bekommen.
Doch muss man die Verpackungen der Teebeutel denn nun immer wegschmeißen?
Warum nichts etwas Kreatives damit machen! Im heutigen Atelier zeigen wir euch, wie aus Teebeutelverpackungen beeindruckende Weihnachtssterne werden.

Kleiner Tipp: Lasst euch nicht von den teilweise kompliziert wirkenden Anleitungen verwirren.
Folgt auch den Bildern und nach der ersten gefalteten Zacke werdet ihr den Dreh raus haben und nicht mehr aufhören wollen, weitere Sterne anzufertigen 😉 . 

Dazu benötigt ihr:

    • einige Teebeutel
    • eine Schere
    • einen Bleistift
    • etwas Flüssigkleber
    • eine Büroklammer
    • ein dünnes Band

1.

Und so fertigt ihr die Sterne an: 

  1. Zuerst einmal nehmt ihr euch einen Teebeutel vor.
    Trennt von diesem die zusammengeklebten Seitenränder ab und trennt ihn auch am oberen Ende auf.

    Entnehmt den Teebeutel (macht euch doch einen Tee draus 😉 ). Legt die Verpackung aufgeklappt vor euch.

2.

2. Nun benötigen wir aus den Teebeuteln quadratförmige Papierstücke für die Zacken der Sterne.
Aus einer Verpackung sollten 2 Quadrate entstehen. Dazu faltet ihr die kurzen Kanten der Verpackung auf eine der Längskanten.
Mit einem Bleistift markieren wir uns die Linie, an der wir entlang schneiden, um die gefalteten Teile abzutrennen.
Diese haben aufgeklappt eine quadratische Form.

 

3.

4.

3. Eines dieser Quadrate legt ihr nun mit einer Spitze nach unten vor euch.
Die Faltkante in der Mitte des Quadrates ist vertikal ausgerichtet.

4. Dann faltet ihr die beiden unteren Kanten auf ebendiese Linie,
sodass eine Drachenform entsteht.

 

5.

5. Jetzt knicken ihr die obere linke Kante so nach rechts, dass die beiden Ränder
an der oberen rechten Seite genau aufeinanderliegen.
Wiederholt dies mit der rechten Seite, die ihr dann jedoch wieder aufklappt.

6.

6. Wir haben also die obere linke Kante umgeklappt.
Von dieser umgeknickten Seite heben wir die linke Partie leicht an, um die Spitzen
an der linken Ecke zu befreien.
Knickt diese um.

 

7.

7. Genau das Gleiche wiederholt ihr mit der oberen rechten Seite.
Diese knickt ihr so um, dass beide Kannten an der oberen linken Seite genau aufeinander liegen.
Dann lockert ihr die rechte Partie, um die Spitze an der rechten Ecke zu befreien und umzuknicken.
Als Resultat liegt eine Raute, die an linker und rechter Ecke einen überstehenden Zipfel haben, vor uns.

 

8.

8. Jetzt fehlt nur noch das kleine Muster im Zentrum des Sterns.
Dazu befreit ihr an der oberen Spitze des entstandenen Sternzackens der Zipfel unter der
umgeklappten Kante und knickt auch diesen gerade (gleiches Prinzip wie an den anderer Ecken).
    Klappt diesen Zipfel auf die rechte Seite um.

 

9.

9. Dreht den Zacken um. Ihr solltet den umgeklappten Zacken nun als Dreieck auf der rechten oberen Seite sehen.
Faltet diese dann so, dass die Längskante des dreieckigen Zipfels auf der Kante des Grundkörpers liegt und je die
Hälfte des Zipfels auf beiden Seiten des Sternzackens sichtbar ist.

 

10.

10. Nun habt ihr einen Zacken fertig gefaltet.
Fertigt davon etwa zwölf an. Ordnet diese kreisförmig an und klebt sie zusammen.
Lasst dies gut trocknen.

     So habt ihr euren Stern.

11.

11. Wenn ihr diesen beispielsweise als Weihnachtsbaumschmuck nutzen wollt,
so stecht durch einen Zacken mit einer Büroklammer ein Loch.
Befestigt den Stern an einem dünnen Faden und so könnt ihr ihn auch aufhängen.

 

Präsentiert die fertigen Werke doch gerne eurer Familie und Freunden.
Sie werden sicher nicht glauben, woraus euer  schöner Weihnachtsschmuck besteht ;).